Ordnung Pterocliformes – Flughühner – Wat-, Alken- und Möwenvögel
Familie Pteroclidae – Flughühner

220 Spießflughuhn

Pterocles alchata

E Pin-tailed Sandgrouse
F Ganga cata

vogel

Kennzeichen

Gew. 310 g. Am Boden sind sie tarnfarbig graubraun mit gelblicher Schuppenfleckung. Das Gesicht ist beim gelb, Kinn und Kehlfleck sind schwarz. Ein rotbraunes Querband zieht sich über die Brust. Im rasanten Flug wirken sie kurzhalsig, zeigen spitze Flügel und einen langen spitzen Schwanz. Der Bauch und der innere Unterflügel sind im Gegensatz zum Sandflughuhn weiß. Die Vögel sind ganzjährig gesellig.


Verbreitung und Lebensraum

Sie sind Jahresvögel in kleinen Populationen in Südfrankreich (Crau), Südspanien, Portugal und Nordafrika sowie von der Levante an ostwärts. Sie halten sich in Halbwüsten mit schütterer Strauch- und Krautvegetation auf, auch in trockenem offenem Kulturland.


Stimme

Kennzeichnend ist ein weitklingendes gereihtes und nasales »gäo«, »gang«, »garr« oder »krarr« (a R1, b), aus einem fliegenden Trupp ständig zu hören. Daneben gibt es auch gereihte Rufformen wie »gang-gang-gang-grarr« oder ein nachdrücklich betontes »gürrr«, auch verlängert »gügügügü-gürrr« oder als helles Staccato-Gackern »eg-eg-eg-eg-eg-eg-gää« (c). Andere Reihungen sind »kwäkwäkwä...« oder endbetont »gigigík«. Die verschiedenen Rufe der einzelnen Individuen vermischen sich im Trupp zu dumpfem Quarren.


Instrumentallaute

Wahrscheinlich gibt es Flugschall wie bei den anderen Flughühnern.


Verwechslungsmöglichkeit

Die Flugrufe der beiden Flughuhnarten sind verschieden, andere Rufe könnten aber verwechselt werden.



 

Familie Pteroclidae – Flughühner